Projekthintergrund
Ein privat bewirtschaftetes Gut in den Cotswolds unternahm ein großes Wiederaufforstungsprogramm, nachdem das weitverbreitete Eschentriebsterben erhebliche Verluste im Wald verursacht hatte. Mit einer großen Anzahl verlorener reifer Eschen nutzte das Gutsmanagement-Team die Gelegenheit, eine sorgfältig überlegte Auswahl an Ersatzarten zu wählen – nicht nur für ihre Eignung für die aktuellen Standortbedingungen, sondern auch für ihre voraussichtliche Widerstandsfähigkeit unter den in den Cotswolds in den kommenden Jahrzehnten erwarteten Klimabedingungen. Die Ersetzung einer anfälligen Esche-Monokultur durch eine vielfältigere und klimaangepasste Mischung stellt eine langfristige Investition in den Waldwert des Guts dar.
Die Herausforderung
Trotz mehrerer auf dem Gut bereits bestehender Zaunmaßnahmen blieb der Verbissdruck durch Hirsche dauerhaft hoch. Die Ersatzarten – viele davon schmackhafte Laubbäume – benötigten Einzelschutz, um sich ohne Rückschläge zu etablieren. Mit über 9.000 zu schützenden Bäumen über die Wiederaufforstungsfläche waren Versorgungszuverlässigkeit und gleichbleibende Produktqualität ebenso wichtig wie die Schutzrohr-Spezifikation selbst. Das Gut entschied sich zudem, am britischen Vigilis-Bio-Überwachungsversuch teilzunehmen, was die Installation und Verfolgung eines Anteils biologisch abbaubarer Schutzrohre neben der Hauptpopulation erforderte – eine Übung zur Bewertung zukünftiger Optionen, da Kunststoffreduktion in der Waldbewirtschaftung zunehmend an Priorität gewinnt.



Die Vigilis-Lösung
Über 9.000 × 1,5-m-Vigilis Baumschutzrohre wurden auf der Wiederaufforstungsfläche auf Standard-Weichholzpfählen gepflanzt. Die 1,5-m-Höhe wurde spezifiziert, um zuverlässigen Verbissschutz oberhalb der Verbisslinien der auf dem Gut vorhandenen größeren Hirscharten zu bieten. Vigilis Baumschutzrohre verfügen über zwei lösbare Kabelbinder und drei Belüftungslöcher, was dem Gutsmanagement-Team die Flexibilität gibt, die Schutzhöhe bei Nachbesserungsarbeiten anzupassen, ohne Schutzrohre vollständig zu ersetzen. Mehrere hundert 1,5-m-Vigilis-Bio Baumschutzrohre wurden ebenfalls innerhalb der Wiederaufforstungsfläche installiert – in Abmessung und Leistung dem Standardprodukt identisch, jedoch so konzipiert, dass sie nach der Schutzperiode im Boden biologisch abgebaut werden und keine Einsammlung erfordern.
Ergebnis
Sowohl die Standard- als auch die Bio-Schutzrohr-Populationen unterliegen nun einer formalen Überwachung über einen Zeitraum von fünf Jahren, mit Baumgesundheit und struktureller Integrität der Schutzrohre als Schlüsselindikatoren. Die klimaresilienten Ersatzarten etablieren sich über die Wiederaufforstungszonen hinweg, und wenn sie wie die Artenauswahl-Modellierung vermuten lässt, wird das Gut langfristig produktiven, vielfältigen Wald besitzen. Der Cotswolds-Standort ist eine der größeren kombinierten Produktinstallationen im Vigilis-Bio-Versuch, und die hier gesammelten Daten werden besonders wertvoll sein, da der hohe Hirschdruck einen anspruchsvollen Testkontext darstellt.
- Umfang
- 9.000+ × 1,5-m-Vigilis Baumschutzrohre; mehrere hundert 1,5-m-Vigilis-Bio Baumschutzrohre
- Produkt
- Vigilis Baumschutzrohre & Vigilis-Bio Baumschutzrohre
- Standort
- The Cotswolds
- Projekttyp
- Wiederaufforstung nach Eschentriebsterben